Deutsche dürfen visumsfrei in die USA reisen

Die Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Land, das Entdecker, Geschäftsleute und Reisende aus der ganzen Welt magnetisch anzieht. Doch bevor Sie die faszinierenden Straßen von New York City erkunden oder die Weiten des Grand Canyon bestaunen können, steht eine wichtige Hürde an: das Visum für die USA. 

Eine wichtige Formalie, die das Tor in dieses atemberaubende Land öffnet. Das Visumverfahren mag zunächst komplex erscheinen, doch es ist der entscheidende Schritt für eine reibungslose Einreise in die USA.

In diesem Artikel werden wir mit Ihnen gemeinsam die verschiedenen Facetten des US-Visums, insbesondere des B1/B2 Besuchervisums, erkunden. Von den grundlegenden Einreisebestimmungen bis hin zum detaillierten Verfahren, wie Sie das Visum für die USA beantragen, erhalten Sie einen Einblick in die Welt der Möglichkeiten und Anforderungen, die Ihre Reise in die USA begleiten. Lesen Sie weiter, um einen Überblick über die wichtigen Schritte zu erhalten, die Sie benötigen, um mit Ihrem US-Visum in die USA einreisen zu dürfen.

Welches ist Ihr richtiges Visum für die USA?

Sie möchten ein US-Visum beantragen, wissen aber noch nicht, welches das Richtige für Sie ist? Die Visa Optionen für die USA sind so vielseitig wie die individuellen Gründe für eine Reise in dieses faszinierende Land. Hier ist eine Übersicht der fünf Hauptkategorien:

  • Besuchervisum (B1/B2): Ein Visum für temporäre Aufenthalte, das für touristische, geschäftliche oder medizinische Zwecke gilt.
  • Arbeitsvisum: Diese Kategorie, einschließlich H-1B und L-1 Visa, ermöglicht qualifizierten Fachkräften die Beschäftigung in den USA durch spezifische Arbeitsangebote von US-Arbeitgebern.
  • Ausbildungsvisum: F-1 und M-1 Visa sind für Studenten, die an akademischen oder beruflichen Programmen in den USA teilnehmen, gedacht.
  • Einwanderungsvisum/Greencard: Dies umfasst verschiedene Arten von Visa, wie das Familienvisum (z.B. K-1 für Verlobte, K-3 für Ehepartner), Investorenvisum (z.B. EB-5) und andere, die den dauerhaften Aufenthalt in den USA ermöglichen.
  • ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Ein elektronisches System, das Staatsangehörigen bestimmter Länder (u.a. Deutschland) die visumfreie Einreise in die USA für kurze Besuche (bis zu 90 Tage) ermöglicht.

Das Besuchervisum B1/B2

Das Besuchervisum B1/B2 ist eine vielseitige Visumkategorie, die es Ihnen ermöglicht, temporäre geschäftliche und touristische Aktivitäten in den Vereinigten Staaten durchzuführen. Es kombiniert die Möglichkeiten für Geschäftsreisen (B-1) und Urlaubsaufenthalte (B-2), um Touristen Flexibilität für verschiedene Zwecke zu bieten. 

B-1/B-2-Visa sind die am häufigsten beantragten US-Visa. In amerikanischen 

Konsulaten in Deutschland fallen mehr als 21 % aller Visa in diese Kategorie.

Unterscheidung zwischen B-1 und B-2 Visum

Das B1/B2-Visum unterscheidet grundsätzlich zwischen Geschäftsreisen (B-1) und Urlaub (B-2). Allerdings wird in der Praxis häufig keine strikte Trennung vorgenommen. Stattdessen wird ein kombiniertes B-1/B-2 Visum erteilt, das sowohl geschäftliche als auch touristische Aktivitäten abdeckt.

B-1 Visum

Das B-1 Visum, offiziell als „B-1 Temporary Business Visitor“ bezeichnet, erlaubt temporäre geschäftliche Aktivitäten in den USA. Es richtet sich an Geschäftsreisende, die länger als 90 Tage in den USA verweilen möchten oder nicht für das Visa Waiver Program qualifiziert sind. Unter die erlaubten Aktivitäten fallen das Knüpfen von Geschäftskontakten, interne Firmenmeetings, Teilnahme an Konferenzen und Verhandlungen. Es ist wichtig zu beachten, dass das B-1 Visum keine produktive Arbeit oder Bezahlung gestattet.

B-2 Visum

Das B-2 Visum, auch bekannt als „B-2 Temporary Visitor for Pleasure“, ermöglicht privaten und touristischen Aufenthalt in den USA. Es erlaubt Besuche von Freunden und Verwandten, Urlaubsaufenthalte, medizinische Behandlungen und die Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen. Es schließt jedoch jegliche Arbeitsaufnahme und Schulbesuche aus.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede von B-Visa und ESTA

Beide, ESTA und B-Visa, erlauben zeitweise Aufenthalte in den USA für geschäftliche und touristische Zwecke. ESTA gestattet Aufenthalte von bis zu 90 Tagen, während die B-Visa bis zu 180 Tage erlauben kann.

Die B-Visa umfassen verschiedene Kategorien (z.B. B-1 für Geschäftsreisen, B-2 für Touristen), erfordern oft persönliche Vorstellungen in US-Konsulaten und erlauben begrenzte geschäftliche Tätigkeiten. ESTA-Anträge hingegen sind online-basiert, erlauben keine Arbeitstätigkeit und sind für kürzere Aufenthalte gedacht.

Außerdem gilt ESTA nur für Visa Waiver Program-Teilnehmerländer, während die B-Visa für Bürger aus allen Ländern verfügbar sind.

Die Wahl zwischen ESTA und B-Visa sollten Sie daher je nach geplantem Aufenthaltszweck, benötigter Dauer und anderen spezifischen Anforderungen treffen.

Anforderungen und Voraussetzungen für das US-Visum 

Für die Beantragung eines US-Visums sind bestimmte Anforderungen und Voraussetzungen zu erfüllen. Beachten Sie jedoch, dass die Anforderungen je nach Visumtyp und persönlicher Situation variieren können. Es ist wichtig, dass Sie die spezifischen Anforderungen für Ihr gewünschtes Visum vor der Antragstellung sorgfältig prüfen.

  • Gültiger Reisepass: Sie müssen über einen gültigen Reisepass verfügen, der noch mindestens sechs Monate nach dem Ende Ihres geplanten Aufenthalts in den Vereinigten Staaten gültig ist.
  • Visumantragsformular (DS-160): Ausfüllen und Absenden des Online-Visumantragsformulars (DS-160) mit genauen Angaben zu persönlichen Informationen und geplantem Aufenthalt.
  • Passfoto: Die Anforderungen für ein biometrisches Passbild für das US-Visum sind spezifisch und unterscheiden sich von europäischen Standards. Das Foto muss:
    • innerhalb von 6 Monaten aufgenommen sein.
    • die Maße 5 cm x 5 cm haben.
    • den Kopf zwischen 2,5 cm und 3,5 cm (vertikal) zeigen.
    • farbig sein mit weißem Hintergrund.
    • eine klare Frontalansicht bieten und beide Ohren sichtbar machen.
  • Gebührenzahlung: Bezahlung der Visumgebühren (vor dem Interviewtermin).
  • Interviewtermin: Persönliches Erscheinen zu einem Interviewtermin im US-Konsulat oder der Botschaft. Dies beinhaltet eine Überprüfung der Unterlagen und eine Befragung durch einen Beamten.
  • Rückkehrintention und finanzielle Mittel: Nachweis der Absicht, nur zeitweise in den USA bleiben zu wollen (Nachweis mit einem Rückflugticket/Ausreiseticket), sowie ausreichende finanzielle Mittel für den geplanten Aufenthalt.
  • Spezifische Dokumente: Unterlagen wie Arbeitsverträge, Bestätigung des Heimatunternehmens (falls geschäftlich unterwegs), Informationen über den Aufenthaltsort in den USA und sonstige Nachweise, die den Antragszweck unterstützen.
  • Gesundheitsprüfung: In einigen Fällen kann eine ärztliche Untersuchung erforderlich sein, insbesondere für bestimmte Visumkategorien oder langfristige Aufenthalte.

Prozess zur Beantragung Visum USA

Zunächst sollten Sie wissen, dass nicht zwingend jeder ein Visum für die USA beantragen kann und muss. Daher sollten Sie sich zunächst die Frage stellen: 

Benötigen Sie überhaupt ein US-Visum? Möglicherweise müssen Sie kein Visum für die USA beantragen, wenn Sie ein gültiges US-Visum in Ihrem Reisepass haben oder Ihr Heimatland am ESTA Visa Waiver Program teilnimmt.

Visum-Konsulat: Zuständigkeit und Auswahl

Die Beantragung eines US-Visums erfolgt typischerweise bei den konsularischen Abteilungen der US-Botschaften außerhalb der Vereinigten Staaten. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die Zuständigkeit für die Visumbeantragung je nach Visumkategorie und Wohnsitzland variieren kann. Verschiedene konsularische Standorte bearbeiten unterschiedliche Arten von Visa. Es ist also ratsam, den geeigneten Standort zu wählen, der für die spezifische Visum-Kategorie zuständig ist. 

In Deutschland können Sie, unabhängig von Ihrem Wohnort, die drei US-Konsulate in Berlin, Frankfurt am Main und München aufsuchen. Beispielsweise werden Einwanderungsvisa oder elektronische Visa ausschließlich vom US-Generalkonsulat in Frankfurt am Main bearbeitet. Informieren Sie sich daher vorher, welches Konsulat für Sie zuständig ist. 

Darüber hinaus sind nicht alle US-Konsulate für die Beantragung eines US-Visums verantwortlich. Beispielsweise stellen die  US-Konsulate in Hamburg, Düsseldorf oder Leipzig keine amerikanischen Visa aus..

Beantragung und Vorabverfahren

Die Antragswege für US-Visa können je nach Art des Visums variieren. Bei einigen speziellen Arbeitsvisa, wie beispielsweise dem L-1- oder H-1B-Visum, ist es erforderlich, dass der US-Arbeitgeber vorab eine Petition beim US-Einwanderungsamt einreicht, um eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Generell müssen Personen, die außerhalb der USA leben und in die Vereinigten Staaten reisen möchten, den konsularischen Prozess durchlaufen, es sei denn, sie sind Teil des Visa Waiver Programms und erhalten eine ESTA-Genehmigung.

Antragsprozess

Der Antragsprozess beginnt mit dem Ausfüllen des Online-Formulars DS-160. Das DS-160, das als Online Nonimmigrant Visa Application bekannt ist, bildet den Kern des Nichteinwanderungsvisums für die USA. Dieses Antragsformular, das digital und persönlich übermittelt wird, beinhaltet ein digitales Passfoto und ist über die offizielle DS-160 Webseite des U.S. Department of State einsehbar.

Das DS-160 umfasst einen umfangreichen Fragenkatalog, der verschiedene Aspekte abdeckt. Abhängig von Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Reisezweck variieren die gestellten Fragen. Von persönlichen Daten über Reiseverlauf bis hin zu Sicherheitsaspekten sind mehrere Bereiche wie Adresse, Reisehistorie, Familieninformationen, berufliche Hintergründe und Sicherheitsfragen abgedeckt.

Anschließend erstellen Sie ein Visa-Profil auf der Webseite des jeweiligen Visa-Informationsdienstes. Über dieses Profil können Sie dann einen Termin für Ihr Visuminterview im US-Konsulat vereinbaren und die Visum-Bearbeitungsgebühren bezahlen.

US-Visum-Interview 

Das US-Visum-Interview ist von großer Bedeutung, um Ihre Eignung für die jeweilige Visakategorie zu überprüfen. Früher konnten alle Antragsunterlagen postalisch eingereicht werden, doch heutzutage erfordert der Prozess, dass Sie persönlich im US-Konsulat erscheinen. Diese Vorgehensweise bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie in der Regel direkt nach dem Interview erfahren, ob Ihr Visumantrag bewilligt oder abgelehnt wird, was beim rein postalischen Verfahren nicht möglich war.

Das typische Interview folgt einem einheitlichen Ablauf in den meisten Konsulaten. Der Termin bezieht sich auf den Einlass ins Konsulat, nicht auf das eigentliche Interview. Es wird empfohlen, etwa 30 Minuten vor dem vereinbarten Termin am Konsulat zu sein, um durch die Sicherheitskontrolle zu gelangen und Ihre Terminbestätigung vorzulegen.

Im Konsulat angekommen, ziehen Sie eine Nummer für das Interview und geben Ihre Unterlagen (Terminbestätigung, Reisepass, DS-160 Bestätigungsseite bzw. Barcode-Blatt des übermittelten DS-160 Formulars) ab. 

Dann folgt das Interview mit dem Konsularbeamten, bei dem möglicherweise zusätzliche Nachweise vorgelegt und Fragen beantwortet werden müssen. Obwohl das Interview selbst meist nur 5 bis 10 Minuten dauert, sollten Sie auf Wartezeiten von insgesamt etwa 1 bis 3 Stunden im Konsulat vorbereitet sein. In einigen Ausnahmefällen oder zu Stoßzeiten kann der Prozess sogar bis zu 5 Stunden dauern.

Visum-Beantragungsdauer 

Die Bearbeitungsdauer, wenn Sie ein US-Visum beantragen, kann stark variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. 

Hierzu zählen:

  • die Art des Visums
  • der Zeitpunkt der Antragstellung,
  • administrative Prüfungen,
  • unzureichende Dokumente,
  • Hauptreisezeiten,
  • sowie weitere Einflussfaktoren. 

Eine rechtzeitige Planung und ausreichende Information über Anforderungen und Wartezeiten sind daher äußerst ratsam.

Je nach Visum kann die Bearbeitungszeit zwischen drei bis fünf Wochen oder sieben Monaten variieren.

Visum USA beantragen: Kosten und Gebühren

Die Kosten und Gebühren, wenn Sie ein US-Visum beantragen, variieren je nach der Visumkategorie. Es ist wichtig, sich im Voraus über die anfallenden Gebühren zu informieren, da diese sowohl die Konsulatsgebühr als auch andere Kosten umfassen können.

Konsulatsgebühr (MRV Fee)

Die Konsulatsgebühr, auch als MRV Fee (Machine Readable Visa) bezeichnet, ist eine obligatorische Bearbeitungsgebühr, die vor dem konsularischen Interviewtermin bezahlt werden muss. Diese Gebühr variiert je nach der beantragten Visumkategorie. Die Konsulatsgebühr ist nicht erstattungsfähig und nicht auf andere Personen übertragbar.

Höhe der Konsulatsgebühr (Stand Juni 2023):

  • 185 $ für B-Visum, C-1/D Visum, F-Visum, I-Visum, J-Visum, M-Visum, TN/TD Visum
  • 205 $ für H-Visum, L-Visum, O-Visum, P-Visum
  • 265 $ für K-Visum
  • 315 $ für E-Visum

Einwanderungsvisa-Gebühren (Stand Juni 2023):

  • 345 $ für EB-1, EB-2, EB-3, EB-4 und EB-5 Visa (Employment-based Categories)
  • 325 $ für Family Preference Visa (F1, F2, F3, F4)
  • 330 $ für Diversity Visa (DV)

Zahlungsmethoden

Die Visa-Gebühr kann auf verschiedene Arten bezahlt werden, einschließlich Online-Banküberweisung, Debitkarte, Kreditkarte oder Bareinzahlung bei einer Bank. Bei der Zahlung ist es wichtig, alle Anweisungen zu befolgen, um Verzögerungen zu vermeiden. Der Zahlungsbeleg ist ein Jahr lang gültig, und während dieses Zeitraums sollte ein Interviewtermin vereinbart werden. Ist der Zahlungsbeleg älter als 12 Monate, ist die Gebühr erneut zu entrichten.

Gültigkeit und Aufenthaltsdauer des Visum USA

Ein US-Visum tritt ab dem Ausstellungsdatum in Kraft, das vom US-Konsulat bestimmt wird. Dieser Zeitpunkt markiert den Gültigkeitsbeginn. Das Visum kann nicht für ein zukünftiges Datum ausgestellt werden. Die Dauer der Gültigkeit hängt normalerweise von Ihrer Reiseart und Ihrer Staatsangehörigkeit ab. 

Das Reziprozitätsprinzip (…bedeutet, dass Staatsangehörige eines Landes ähnliche Visa-Bedingungen erhalten sollten wie diejenigen, die ihre Staatsbürger für ein Visum in ihr Land bekommen) spielt hier eine Rolle: Wenn ein Land US-Staatsbürgern ein 5-jähriges Visum für einen bestimmten Zweck ausstellt, erhalten Staatsangehörige dieses Landes bei der Beantragung eines US-Visums oft eine ähnliche Gültigkeitsdauer.

Das Reziprozitätsprinzip besagt, dass Staatsangehörige eines Landes bei der Beantragung eines Visums für ein bestimmtes Land ähnliche Konditionen erhalten sollten wie die Staatsangehörigen dieses Landes bei der Beantragung eines Visums für ihr Land.

Ablaufdatum des Visums

Das Ablaufdatum des Visums, auf der rechten Seite neben dem Ausstellungsdatum vermerkt, definiert den Zeitraum, in dem Sie in die USA einreisen dürfen. Es ist wichtig zu beachten, dass ein gültiges Visum keine automatische Einreiseerlaubnis darstellt. Die endgültige Entscheidung darüber, ob Sie in die USA einreisen dürfen und für wie lange, obliegt dem US Department of Homeland Security (DHS). Die Aufenthaltsdauer wird am Einreiseort und von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) festgelegt. Die Gültigkeitsdauer des Visums legt lediglich fest, innerhalb welchen Zeitraums Sie das Visum nutzen können.

Aufenthaltsdauer und Verlängerung

Die Gültigkeitsdauer des Visums bestimmt nicht die tatsächliche Aufenthaltsdauer. Diese wird von den US-Grenzbeamten festgelegt und in Ihrem Reisepass oder im elektronischen I-94-Formular vermerkt. Sollte eine längere Aufenthaltsdauer erforderlich sein, müssen Sie eine Verlängerung bei der US Citizenship and Immigration Services (USCIS) beantragen. 

Überschreiten Sie die genehmigte Aufenthaltsdauer („Overstay“), können ernste Konsequenzen folgen, von der Ablehnung zukünftiger Visaanträge bis hin zur Ausweisung oder mehrjährigen Einreisesperren.

Beantragung Visum USA für Gruppen und Familien

Bei der Beantragung von einem Visum für die USA für Familien oder Gruppen bietet das DS-160 Formular zwei Optionen. Unabhängig von der Visumart muss jeder Antragsteller, unabhängig vom Alter, das DS-160 online ausfüllen. 

Bei Familien oder Gruppen gibt es zwei Ansätze: 

  1. Entweder füllt jeder Einzelne das DS-160 aus oder 
  2. ein Mitglied kann den Antrag erstellen und eine Gruppenanfrage generieren. 

In diesem Fall werden einige Informationen des Erstantrags automatisch in die nachfolgenden Anträge übertragen. Beachten Sie jedoch, dass jedes Familien- oder Gruppenmitglied trotzdem ein separates DS-160 ausfüllen muss.

Visum USA für Familien mit Kindern

Möchten Sie als Familie mit Kindern ein Visum beantragen für die USA, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, abhängig vom Reisezweck, der Dauer und dem Alter der Kinder. In den meisten Fällen laufen Kinder-Visa über die Eltern, als sogenannte abgeleitete Visa, beispielsweise bei Arbeits-, Studien- oder Trainee-Visa der Eltern. Das Visum der Kinder ist an das Visum der Eltern gebunden und gilt bis zur Volljährigkeit. Danach muss ein eigenes Visum beantragt oder das Land verlassen werden.

Die genauen Regeln variieren je nach Visumkategorie, Staatsangehörigkeit und Altersgrenzen. Bei touristischen Reisen benötigen Kinder ein eigenes B2-Touristenvisum oder können unter dem Visa Waiver Program/ESTA visumfrei einreisen. Bei einem Schulaufenthalt kann ein eigenes F-1 oder J-1 Visum erforderlich sein.

Fazit: So einfach das Visum beantragen für USA

Das Visum für die USA mag wie eine anfängliche Hürde erscheinen, aber es ist der Startpunkt zu einem unvergesslichen Abenteuer in dem Land der unendlichen Möglichkeiten. Obwohl der Prozess, angefangen bei der DS-160-Beantragung bis hin zum Konsulatsinterview, anfangs komplex wirken kann, macht dieser zugegebenermaßen langwierige Prozess Ihren Traum eines USA-Besuchs zur Realität. Mit rechtzeitiger Recherche und Planung ist der Visumsantrag weniger entmutigend, als es zunächst scheinen mag.

Vor Ihrer Reise ist es ratsam, frühzeitig darüber nachzudenken, ob und welches Visum Sie benötigen. Eine vorausschauende Beantragung nimmt Ihnen den Stress aus der Urlaubsplanung und lässt Sie voller Vorfreude Ihrem Abenteuer entgegensehen.

Mit klaren Schritten durch das Visumverfahren wird Ihr USA-Trip zur realisierbaren Reise. Vorfreude auf unvergessliche Momente inklusive!

ESTA auch bei Zwischenlandungen?

Kurz gesagt: Ja, das ist notwendig. Auch bei einem Zwischenstopp durchlaufen Reisende die Kontrollen. Dazu braucht man heute kein Transitvisum mehr, es genügt das ESTA. Das beschleunigt die Kontrollen und den Umstieg erheblich.

Wichtig zu wissen ist, dass nicht für jede Einreise ein eigenes ESTA notwendig ist. Bei jeweils einer Zwischenlandung auf Hin- und Rückweg einer Reise, dient dasselbe Dokument als Reisegenehmigung.

Können Deutsche mit ESTA auf jeden Fall ins Land einreisen?

Die ESTA-Genehmigung ist nicht mit einer garantierten Einreiseerlaubnis zu verwechseln. Die Genehmigung bewilligt die Reise, aber vor Ort müssen auch Reisende aus am Programm teilnehmenden Ländern natürlich die Kontrollen durchlaufen. Letztendlich bleibt die Entscheidung über die Einreise bei den Zoll- und Grenzschutzbeamten.

Weitere Informationen zum Ablauf der Beantragung und Gebühren gibt es hier.

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